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Maria Montessori:

„Das Kind, das seine Beschäftigung alleine wählt, kann damit ein inneres Bedürfnis äußern und befriedigen. Allein das Kind weiß, was seiner Entwicklung nottut, und eine aufgedrängte Beschäftigung stört seine Entwicklung und sein Gleichgewicht.“


Maria Montessori:

„Um Kinder auf den Frieden vorzubereiten, müssen wir sie hineinführen in diese neue vereinigte Menschheit, in der alle zum Wohle anderer wirken.“


Maria Montessori:

„Wir müssen lernen, Vertrauen zu haben in die Fähigkeit des Kindes, seinen Lernprozesse zunehmend selbst aufzubauen und zu steuern.“



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Lublin in Ostpolen, eine Stadt mit ca. 360.000 Einwohnern und 80.000 Studenten war vom 16. – 18.Oktober 2015 der Schauplatz des XVI. internationalen Kongresses von Montessori Europe. Es nahmen 320 Menschen an dieser Tagung teil, ca. 150 davon aus Polen. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin Mirjam Stefels und Prof. Sabina Guz von der Marie Curie Universität in Lublin eröffneten Kinder des City Kindergarden in Lodz mit einer Darbietung von King of Peace nach einer Geschichte von Axel Winkler die Veranstaltung. Den Eröffnungsvortrag „Learning to live well with others“ hielt Lynne Lawrence, Executive Direktor der AMI, in dem sie eindringlich und mit viel Empathie darauf hinwies, dass wir großes Augenmerk auf die soziale Umgebung legen müssen, in der sich das Kind täglich befindet. In der Altstadt, im Tribunalska Caffe fand der abendliche Empfang statt. Zum Ausklang des Abends gab es ein Konzert im Festsaal des Lubliner Schlosses. Den Samstag eröffnete Dr. Paul Eppstein mit seinem Vortrag „We´re Friends, Right?“ Prof. Boguslaw Sliwerski aus Lodz sprach über die Geschichte und die Situation der Montessori Pädagogik in Polen. Am Samstag fanden dann Vormittag und Nachmittag verschiedene interessante Workshops statt. Den Schlussvortrag am Sonntag hielt Rene van Engelen aus den Niederlanden: „Grip on the Group“. Er beendete seine Ausführungen  mit den Worten: „Jedes Kind hat das Recht, gerne in die Schule zu gehen!“ Am Sonntag Mittag fanden sich am Podium Lynne Lawrence, Rene van Engelen und Dr. Paul Eppstein mit Conférencier Michael Rubinstein ein. Die Schlusspräsentation wurde von Kindern zum Thema „Welt und Planeten“ gestaltet. Der Kongress war sehr gelungen. Vor allem die Gespräche mit Gleichgesinnten – alten Bekannten der letzten Jahre und neue geknüpften Kontakten – sind immer sehr bereichernd und wertvoll. Nächstes Jahr im Herbst gibt es ein Wiedersehen in Berlin!